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15.04.2021, 23:13 Uhr
Ordnungsamt soll als “Stadtwache“ in der Innenstadt Präsenz zeigen
SPD kehrt eigene Schnellschussidee „Umbau Prinz Emil“ unter den Teppich
Seitens der CDU werden die Ideen von Bürgermeister Christoph Burkhard sehr begrüßt, das Ordnungsamt sowie das Stadtmarketing und ggf. auch das Veranstaltungsmanagement mitten in der Innenstadt in Räumlichkeiten auf dem Parkdeck Tiefgarage anzusiedeln.
„Durch eine solche Stadtwache rücken die Mitarbeiter des Ordnungs- und Vollzugsdienstes viel näher ran ans Geschehen und sind auch für die Bürger präsenter. Ich erhoffe mir dadurch auch eine Beruhigung manchen ´Hotspots` in der Innenstadt, die in der Vergangenheit des Öfteren zu Beschwerden von Anwohnern geführt haben.“, fasst Stork die Ideen der Verwaltung zusammen.

Auch die Tatsache, dass seitens der Stadtverwaltung angedacht ist, die positiven Lehren aus der Coronapandemie in Sachen Homeoffice mit in die Zukunft zu nehmen, zeigt, dass sich das Rathaus auch weiterhin als moderner und attraktiver Arbeitgeber in Position bringt und damit auch eine verwaltungsseitige Vorreiterrolle in der Region übernimmt. Wie Bürgermeister Burkhard mitteilte, hat man sich als Ziel gesetzt, dauerhaft bis zu 25 % der Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten zu lassen. Jeder interessierte Mitarbeiter hätte dann die Möglichkeit, mehrere Tage die Woche von zu Hause aus zu arbeiten und sich seinen Rathausarbeitsplatz mit den Kollegen zu teilen.

„Durch diese beiden Maßnahmen schlägt man direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn sowohl die Etablierung einer Stadtwache als auch die Möglichkeit des Homeoffice führen zu einer merklichen Entspannung der Platzkapazitäten im Rathaus. Und wenn dann auch noch die Bauhofmitarbeiter endlich in neue und moderne Räumlichkeiten im Industriegebiet (Gebäude der jetzigen EWR-Netze) umziehen können, dann ist die Verwaltung sehr gut für die Zukunft gerüstet und das findet die volle Unterstützung der CDU!“, verdeutlicht Stadtverbandsvorsitzender Michael Lohmer.

„Anders als der Vorschlag des SPD-Kreisbeigeordneten und Stadtrats Jung, das Gebäude Prinz Emil mit unüberschaubaren Kosten als Verwaltungsgebäude umzubauen, zeugt der Vorschlag der Verwaltung von Planung mit Augenmaß und Verantwortung gegenüber des städtischen Haushalts. Und dass der Prinz Emil nun durch die gefundenen Privatinvestoren zu Wohnraum umgebaut werden soll, fördert das Beleben der Innenstadt durch neue Bewohner deutlich effektiver als ein Verwaltungsgebäude inkl. möglichem städtischen Millionengrab.“, ist sich Stork sicher.

Interessanterweise wird dieser Prinz-Emil-Vorschlag ihres Vorsitzenden seitens der SPD in den jüngsten Veröffentlichungen „dezent“ unter den Teppich gekehrt, damit die Bürger diese unausgegorene und vermutlich exorbitant teure Schnellschussidee wohl schnell vergessen mögen…

„An die Tatsache, dass die CDU den SPD-Vorschlag, den Prinz-Emil als Verwaltungsgebäude umzubauen, als potentielles Millionengrab für die Stadt entlarvte, wollen Herr Jung und die SPD die Bürger wohl lieber nicht mehr erinnern.“, merken Stork und Lohmer an.