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23.09.2020, 21:05 Uhr
Stadtradeln: Alzey stieg auf - erfolgreich und mit Spaß
CDU setzt sich weiterhin für erweitertes Radwegenetz ein
Es ist ein tolles Ergebnis, das Alzey bei der Radfahrkampagne Stadtradeln zwischen dem 24.08. - 13.09.2020 erzielt hat.

27 Teams mit 415 aktiven Radlern sammelten in den 3 Wochen 78.311 km, was einer CO2-Einsparung von 12 Tonnen entspricht.
Quelle: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=7496&
Als die CDU im November 2019 den Antrag zur erstmaligen Teilnahme Alzeys an der Radfahrkampagne stellte und auf breite Unterstützung aller politischen Fraktionen traf, dachte wohl niemand, dass sich so viele unterschiedliche Teams und so viele Radler aktiv beteiligen.

Hervorzuheben ist hierbei unser Bürgermeister Christoph Burkhard, der als Statdradelnstar antrat und in den 3 Wochen komplett auf das Auto verzichtete, sowohl als Fahrer als auch als Mitfahrer.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten, besonders der Stadtverwaltung (Frau Grether, Herr Krebs) für die Organsiation und die schnelle Anmeldung unserer Kommune, denn dadurch kommt die Stadt in den Genuss, die Anmeldegebühr vom Land erstattet zu bekommen.

Wenn durch die Kampagne der Spaß am Radfahren erhöht und das Fahrrad vielleicht auch für die ein oder andree Situation als echte Alternative zum Auto entdeckt wurde, dann hat sich der Einsatz gelohnt.

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass sich der Radverkehr in Alzey sicher und bequem ausbauen lässt.

Radwegeanbindung Dautenheim:
„Sicherlich ist das Brett, das es zu bohren gilt, noch dick, aber ein erster Schritt ist gemeinsam mit den Bürgern durch die Unterschriftenaktion und den politisch steigenden Druck vollbracht. Die CDU wird auch weiterhin aktiv daran mitwirken, dass sich für Alzey die Situation für Radfahrer verbessert.“, fasst Stadtverbandsvorsitzender Michael Lohmer die Zielsetzung zusammen.
Dafür bedarf es jedoch keiner Schnellschüsse oder vermeintlich nötiger kurzfristiger Maßnahmen, sondern es bedarf eines durchdachten Gesamtkonzeptes, das sich mittel- bis langfristig umsetzen lässt.

So steht die CDU z.B. auch für die Umgestaltung der alten, stillgelegten Bahntrasse vom Bahnhof Richtung Gewerbegebiet. Dadurch könnte man ohne Konflikte mit dem Autoverkehr bequem auf relativ ebener Strecke schnell zum Gewerbegebiet gelangen.

Auch innerhalb des Stadtgebietes gilt es, die bisher vorhandenen Radwege zu verbessern und weiter auszubauen, um den Radfahrern möglichst gefahrlose Strecken zur Verfügung zu stellen. Hier sei nur beispielhaft ein Radschutzstreifen für die Nibelungenstraße oder das Nachbessern von verblassten Radstreifen zu erwähnen.

Den Stadtverwaltungsvorschlag zur Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer in den Abendstunden zwischen 19.00 Uhr und 9.00 Uhr morgens begrüßt die CDU ausdrücklich und würde dies als „erste Testphase“ bezeichnen, um im Anschluss über die Erfahrungen zu beraten. Wichtig ist hierbei eine gegenseitige Rücksichtnahme von Radfahrern und Fußgängern – miteinander statt gegeneinander muss die Devise lauten.

Sichere und gute erreichbare Fahrradabstellmöglichkeiten in der Innenstadt sind ebenfalls wichtig.

Für die Fraktionsvorsitzende Astrid Stork steht fest: „Letztlich muss es gelingen, ein Radewegnetz innerhalb der Stadt, aber auch in Verbindung zur Verbandsgemeinde (VG) Alzey-Land zu realisieren. Hier sind auch weiterhin der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Stadt und VG nötig, um nicht aneinander vorbei zu planen."