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22.04.2020, 16:52 Uhr
Corona: Maskenpflicht in Rheinland Pfalz ab 27.04.2020
selbstgenähte Stoffmasken ebenso möglich wie professionelle Masken
Ab Montag wird auch in Rheinland-Pfalz das Tragen einer Mund-Nasen-Maske beim Einkauf in Supermärkten sowie bei der Nutzung des ÖPNV zur Pflicht.

Wenn jeder eine Maske trägt, sobald er sich in Bereichen mit mehren Menschen aufhält (außerhalb des eigenen Hausstandes), kann das dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko weiter zu drosseln.
Auch selbstgenähte Stoffmasken (möglichst mind. 2-lagig) bieten zumindest einen gewissen Schutz, da sie die Tröpfchen der eigenen Atmung bzw. des eigenen Niesens oder Hustens in gewissem Maße auffangen, so dass sie nicht durch die Luft weitergegeben werden.

Dadurch wird jedoch kein Schutz vor Ansteckung durch andere gewährleistet. Erst recht nicht, sollte das Gegenüber keine Maske tragen. Trägt jedoch jeder eine, verringert sich vermutlich das Ansteckungsrisiko.

Wichtig ist auch, dass die Masken auch über der Nase getragen werden.

Desweiteren sollten die Masken während des Tragens möglichst wenig angefasst werden, da durch die Hände ggf. Erreger auf die Maske übertragen werden.
Nach dem Gebrauch sollten de Masken heiß gewaschen werden.

Risikogruppen sollten dabei besonders achtsam sein und - wenn möglich - auf professionelle Masken der Schutzgruppe FFP 3 bzw. FFP 2 zurückgreifen. Da diese zur Zeit aber sehr schwer zu bekommen bzw. teils überteuert sind, bieten Stoffmasken zumindest mehr Schutz, als ganz ohne einkaufen zu gehen etc..

Es sei darauf hingewiesen, dass man sich nicht dem Irrglauben hingeben darf, dass die Pandemie nunmehr überstanden ist. Wir werden lernen müssen, damit zu leben und jeder Einzelne ist aufgerufen, seinen verantwortungsvollen Beitrag für eine weiterhin langsame Ausbreitung zu leisten.
Daher: Hygienemaßnahmen (Händewaschen, ggf. Handschuhe) einhalten, Abstand halten und Mund-Nasen-Maske tragen.

Bei Infektionsverdacht zentrale Nummer anrufen
Rheinland-Pfalz hat eine zentrale Telefon-Hotline unter der Tel.Nr. 
0800 99 00 400 für Patienten eingerichtet, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. 
Die Hotline-Mitarbeiter klären ab, ob bei Anrufern ein Corona-Test angebracht ist und vermitteln an die nächstgelegene Fieberambulanz.

Die bisherige Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung ist nur noch für Menschen gedacht, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen können. Sie bekommen über die Telefonnummer 116 117 einen Arzt vermittelt, der zu ihnen nach Hause kommt und dort den Corona-Test macht.