Neuigkeiten

22.03.2020, 17:52 Uhr
Wir danken allen, die sich in diesen Tagen für die Gesellschaft einsetzen
Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff, die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung und Ausbreitungsverlangsamung werden ausgeweitet (siehe unten) und es gilt nun, dass sich JEDER daran hält.
Wenn möglich, sollte man zu Hause bleiben und von zu Hause aus arbeiten.

Es ist uns ein Anliegen, all den Menschen zu danken, die zur Zeit tagtäglich ihrer Arbeit nachgehen, bei denen sie auch in Kontakt zu vielen Menschen kommen. Damit tragen sie maßgeblich dazu bei, dass das tägliche Leben weitergeht und die Versorgung und die Sicherheit sichergestellt sind.

***  Ein ganz großes Dankeschön daher an alle Beschäftigten in Supermärkten, Tankstellen, Drogeriemärkten, Logistik etc., denn dadurch ist unsere Versorgung sichergestellt.

***  Ein besonderer Dank ergeht an alle  Beschäftigten im medizinischen und pflegeberuflichen Bereich, denn Sie stehen an forderster Front, wenn es um die Behandlung von Patienten geht.

***  Ein großer Dank auch an alle Einsatzkräfte der Blaulichtfamilie, denn Sie gewährleisten Sicherheit und Ordnung auch in diesen außergewöhnlichen Tagen.

***  Ebenso möchten wir allen Verwaltungsmitarbeitern danken, die weiterhin dafür Sorge tragen, dass Staat und Verwaltung handlungsfähig sind.


Wir wünschen allen gesunde Tage, viel Kraft und immer ein Lächeln auf den Lippen! Verlieren Sie nicht den Humor, aber nehmen Sie die Lage dennoch ernst!

Bund und Länder verständigen sich am 22.03.2020 auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen des eigenen Hausstands, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.


Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Weitere Dienstleistungen werden verboten: z.B. Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios.
Davon nicht betroffen sind medizinische Dienstleistungen, wie die medizinische Fußpflege, Optiker, oder Hörgeräteakustiker.

Am Mittwoch sollen im Bundesrat Hilfen für Krankenhäuser beschlossen werden, die sich darauf vorbereiten, schwerkranke Patienten aufzunehmen, eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, eine Anpassung der Insolvenzrechtsordnung, den Nachtragsbundeshaushalt, das Wirtschaftsstabilisierungsfondes-Gesetz, Coronasoforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige und das Sozialschutzpaket.