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26.11.2019, 10:54 Uhr
Einladung: Bürgerinformationsveranstaltung zur barrierefreien Ausgestaltung des Museums und Neubau einer Steinhalle
05.12.19 um 19.00 Uhr in der Stadthalle
Seitens der Stadtverwaltung werden die Bürger am Donnerstag, 05.12.19 durch den Architekten und durch Sachverständige über das Gesamtprojekt der barrierefreien Ausgestaltung des Museums inklusive Neubau einer Steinhalle informiert.
Es wäre also sehr schön, wenn sich möglichst viele Bürger in dieser Infoveranstaltung über den Sachstand informieren würden.

In der vergangenen Stadtratssitzung am 04.11.19 wurde das Thema "Neubau Steinhalle mit Fahrgastunterstand" behandelt. Dem Bauausschuss wurde daraufhin am 21.11.19 eine erste Kostenkalkulation vorgestellt und es wurde einstimmig beschlossen, nunmehr zwei Förderanträge auf den Weg zu bringen, damit das Projekt in der seitens des Landes vorgegebenen Frist (Ende Dezember) eine Realisierungschance hat.
Quelle Graphiken: Stadtverwaltung über Architekturbüro Eichler
Bestandteile der beiden Förderanträge:
Zum einen die Steinhalle mit Herstellung eines barrierefreien Zugangs zum Museum, ohne die der entsprechende Museumsanbau, Aufzug und Behinderten-WC sinnlos wäre - ca. 1,75 Mio €.
Zum anderen die ebenfalls gewünschte Barrierefreiheit der Tourist Information, Aufzug vom Parkdeck zur oberen Tiefgaragenebene, Behindertentoiletten, barrierefreie Gestaltung der Bushaltestelle, E-Versorgung Parkdeck sowie die Zuwegung  zum Museumseingang ca. 770 000,- €.

Für die Stadt ergibt sich durch die in Aussicht gestellte 85 %ige Förderung aus EU-Mitteln eine einmalige Chance, einen komplett barrierefreien Ausbau des Museums inkl. Neubau einer Steinhalle zu realisieren.

Nach der bisher bekannten Kostenkalkulation des Architekten belaufen sich die Kosten also voraussichtlich auf ca. 2,5 Mio €, von denen 85 % EU-gefördert werden. Die Stadt hätte damit voraussichtlich einen Eigenanteil von ca. 380.000,- € zu tragen.

Historie:

Entstanden durch den seit 1972 (!) bestehenden Wunsch des Museums, die zahlreichen wertvollen und in ihrem Fund teilweise einmaligen römischen Säulen angemessen präsentieren zu können und gleichzeitig auch einen barrierefreien Zugang für das Museum zu schaffen, beschäftigen sich Bauausschuss und Stadtrat nun seit ca. einem halben Jahr in mehreren öffentlichen Sitzungen mit diesem Thema.

Eigentlich deutlich zu kurz für ein derartig innenstadtprägendes Projekt, aber andererseits durch eine unvorhergesehene Finanzierungsmöglichkeit vorgegeben.
Die neue Steinhalle soll sich nicht etwa über das gesamte Parkdeck auf der Tiefgarage erstrecken, sondern den zur Zeit bestehenden Treppenaufgangsbereich sowie eine Parkplatzreihe beanspruchen.

Ging man anfänglich davon aus, dass man mit einer kleinen Bauvariante ins Rennen geht, änderte sich die Realisierungsmöglichkeit, als es eine sehr wahrscheinliche Zusage des Landes auf Fördergelder (85 %) aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der "Modellregion Barrierefreiheit" gab.
Hier allerdings gibt es enge Zeitvorgaben, innerhalb derer der Förderantrag gestellt werden muss - Ende Dezember 2019.

Innerhalb der letzten Wochen wurde daher seitens des Architekturbüros eine größere Um-/Anbauvariante geplant, die folgende Punkte enthält:
* Abbruch des bestehenden Treppenturms des Museums
* Bau eines neuen, barrierefreien Treppenhauses mit Aufzug (von der ersten Ebene der Tiefgarage bis zum 2.OG des Museums) als Verbindungsglied zwischen Tiefgarage, Museum/Tourist Information und Steinhalle
* Bau eines barrierefreien Zugangs am Haupteingang des Museums
* Integration einer öffentlichen barrierefreien Toilette in den Neubau Steinhalle
* Die Bushaltestelle und der zurzeit sichtbare Lüftungsschacht der Tiefgarage sollen nach wie vor in dem Projekt Steinhalle integriert bleiben.

Der aus diesen Punkten seitens des Architekten entstandene Gebäudeentwurf wurde dem Bauauschuss am 24.10.19 erstmals präsentiert.
Ein äußerst modern daherkommendes Gebäude in Holzständerbauweise, dessen Oberfläche komplett aus Photovoltaikmodulen bestehen und somit Strom produzieren sollte.
Die Farbe der PV-Module musste dabei nicht zwingend in Anthrazit gehalten sein, sondern wäre in mehreren Farbvariationen wählbar - jedoch gegen Aufpreis.

Nach genauerer Eruierung dieses Aufpreises kam der Architekt jedoch zu dem Ergebnis, dass die farbliche PV-Modulvariante finanziell eine unverantwortliche Mehrbelastung darstellen würde, die sich auch nach 40 Jahren Laufzeit nicht amortisiert. Seitens des Bauausschusses wurde daher diese Variante am 21.11.19 verworfen, so dass nun anderweitige Oberflächenmaterialien zum Einsatz kommen müssen.

Nach der bisher bekannten Kostenkalkulation des Architekten belaufen sich die Kosten voraussichtlich auf ca. 2,5 Mio €, von denen 85 % EU-gefördert werden. Die Stadt hätte damit voraussichtlich einen Eigenanteil von ca. 380.000,- € zu tragen.
Gesplittet in zwei Förderanträge: Zum einen die Steinhalle mit Herstellung eines barrierefreien Zugangs zum Museum, ohne die der entsprechende Museumsanbau, Aufzug und Behinderten-WC sinnlos wäre - ca. 1,75 Mio €.
Zum anderen die ebenfalls gewünschte Barrierefreiheit der Tourist Information, Aufzug vom Parkdeck zur oberen Tiefgaragenebene, Behindertentoiletten, barrierefreie Gestaltung der Bushaltestelle, E-versorgung Parkdeck sowie die Zuwegung  zum Museumseingang ca. 770 000,- €.

Die Umgebung des Gebäudes ist durch Grünanlagen eingefasst und nach wie vor kann das Festzelt während des Winzerfestes auf der Tiefgarage gestellt werden.

Leider blieb der Stadt durch den Zeitdruck ein Architektenwettbewerb verwehrt und veranlasste viele zu schnellen Entscheidungen, so dass eine Beschränkung auf diesen einen Gebäudeentwurf besteht, wenn die zugesagten Fördergelder fließen sollen.

Geschmäcker sind verschieden, so dass die Optik des Gebäudes sicherlich auf unterschiedliche Meinungen stößt. Auch innerhalb der CDU-Fraktion.

Aus diesem Grund begrüßt die CDU natürlich die nun anstehende umfassende Bürgerinformation, durch die auch eine breitere Information, Diskussion und Mitnahme der Bürger erzielt wird, da das Gebäude in der Innenstadt doch einen zentralen Platz einnehmen wird.

Nichts desto trotz bleibt festzuhalten, dass die wertvollen römischen Steinfunde seit den 70er Jahren provisorisch in einem separaten Hofraum des Burggrafiats untergebracht und der Öffentlichkeit oder interessierten Experten nur nach Absprache zugänglich sind.
Eine entsprechend angebrachte Präsentationsmöglichkeit und eine gleichzeitig barrierefreie Zugänglichkeit des kompletten Museumsgebäudes ist daher durch die nun bestehende Förderkulisse umsetzbar, muss sich aber eben an den engen Zeitrahmen halten.


Der Stadtrat hat der Entwurfsplanung Anfang November grundsätzlich zugestimmt und durch die Präsentation einer vorläufigen Kostenkalkulation im Bauausschuss am 21.11.19 wurde die Verwaltung beauftragt, nun den Förderantrag auszuarbeiten. Dem Bauausschuss obliegt jedoch jederzeit die Möglichkeit, ggf. die Reißleine ziehen zu können, sollten die Kosten für die Stadt doch deutlich höher ausfallen.

www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/alzey/die-zeit-drangt-fakten-zur-geplanten-steinhalle-in-alzey_20738472

www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/alzey/architekt-steinhalle-wird-175-millionen-euro-kosten_20754824


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